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Der Mae-Geri

PDF-Artikel mit Fotos zum Mae-Geri

Der Mae-Geri ist die Shotokan-Technik! Um ihn zu beherrschen muss man seine Mechanik verstehen und üben-üben-üben.

Das Wichtigste, um Mae-Geri zu lernen, zu verbessern und letztlich irgendwann einmal zu können, ist das Treffen!

Immer wieder wird der Mae-Geri von den Anfängern in die Luft getreten. Irgendwann, wenn er stärker geworden ist, soll er plötzlich treffen. Aber dann sind die Hemmungen weh zu tun größer, als die Fähigkeit ihn zu kontrollieren.

Der Mae-Geri ist eine Rotationsbewegung um das Kniegelenk, die durch die Koordination von Hüft-, Knie- und Fußgelenk zu einer gradlinigen Stoßbewegung zum Ziel wird.

Der Mae-Geri erhält seine Energie aus der Beschleunigung des Unterschenkels am Ende einer Oberschenkelbewegung. Das Fußgelenk ermöglicht dann das korrekte und somit wirkungsvolle Auftreffen.

Diese schwierige Koordinationsaufgabe erfüllt der Anfänger am Besten, wenn er durch das richtige Auftreffgefühl eine Bestätigung für den korrekten Fußtritt erfährt. Oder umgekehrt spürt, dass das Auftreffen fehlerhaft und die Bewegung daher falsch war.

Der tretende Fuß wird von hinten direkt zum vorderen Knie gezogen. Dabei muss die Spannung, die ihn parallel zum Boden hält, aufrechterhalten werden.

Zu Beginn der Streckbewegung des (tretenden) Knies soll dies über dieWaagrechte gehoben sein, der Oberschenkel soweit wie möglich nach oben zeigen.

Dadurch erreicht man, dass der Unterschenkel möglichst lange nach vorne und spät nach oben schwingt.

Sobald der Unterschenkel mehr als 45° (im Verhältnis zum Boden) gestreckt wurde, muss eine Senkbewegung des Oberschenkels erfolgen, um einen geraden Stoß nach vorne zu ermöglichen.

Je mehr das Bein im Kniegelenk über einen Winkel von etwa 100° geöffnet wird, desto wirkungsloser wird der Tritt.

Das Auftreffen erfolgt mit soweit wie möglich gestrecktem Fuß. Die Zehen müssen dabei fast im rechten Winkel zum Fuß nach oben gebeugt werden.Das Fußgelenk muss (ähnlich wie das Handgelenk beim Fauststoß) mit aller Kraft fixiert werden.

Durch das Training der Schnappbewegung beim Mae-Geri erreicht man eine größere Stoßgeschwindigkeit und eine damit einhergehende Kontrolle über den Treffpunkt.

Übungen zum Mae-Geri

* Beide Partner stehen sich mit dem gleichen Bein vorne gegenüber, fassen sich an beiden Armen beide am Ellbogen. Durch den erzwungenen kurzen Abstand können sie nur mit möglichst gebeugtem Bein treffen.

Mit diesem Abstand übt man sowohl im Stand, als auch im Gehen zu treten.

Unter Beibehaltung dieses Abstandes macht man diese Übung ohne festzuhalten.

* Ein Partner führt einen zurück geschnappten Gyaku-Zuki aus und geht dann rückwärts. Der andere verfolgt ihn mit Mae-Geri. Dadurch kann er in kurzem Abstand treten und treffen.

(diese Seite als PDF)


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